Leistungsspektrum

 
Verglichen mit anderen deutschen Instituten für Umfrageforschung ist das Allensbacher Institut mit seiner selbstgewählten Größe von etwa 100 hauptberuflichen Mitarbeitern und 2000 nebenberuflichen Interviewern ein Institut mittlerer Größe. Stellenplan, technische Ausrüstung und Feldorganisation sind so bemessen, daß auch sehr große Projekte in den erforderlichen Fristen bearbeitet werden können.

Durchschnittlich führt das Allensbacher Institut pro Jahr etwa 100 Studien mit 80 - 90.000 Interviews durch. Der Schwerpunkt liegt dabei auf persönlich-mündlichen Umfragen. Die Bandbreite reicht von Umfragen mit nur
500 - 1000 Befragten, bei denen zwischen Auftragserteilung und Berichterstattung nur wenige Tage liegen, bis zu großen Studien mit 20.000 Interviews und Forschungsprojekten, die zum Teil in mehreren Stufen über Jahre hinweg angelegt sind.

Das Allensbacher Forschungsspektrum ist breit angelegt, Untersuchungen zu allen denkbaren Lebensbereichen befruchten sich wechselseitig. Schwerpunkte sind die Bereiche:

  • Mediaanalysen (z.B AWA, ACTA, redaktionelle Leserschaftsstudien für einzelne Zeitungen und Zeitschriften)
     
  • Marktforschung (siehe Branchen und Märkte)
     
  • Sozialforschung (z.B. Studien zum Wertewandel, zur Religiosität, zum Stellenwert von Familie, Glücksforschung)
     
  • Politische Forschung (z.B. kontinuierliche Untersuchungen für das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung seit Gründung der Bundesrepublik, regelmäßige Monatsberichte für die FAZ, regelmäßige Befragungen von Führungskräften aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung für CAPITAL)
     
  • Umfragegutachten für die Rechtspraxis (Markenrecht, gewerblicher Rechtsschutz)
     
  • Methodenlehre, niedergelegt in dem Buch:
    Elisabeth Noelle-Neumann, Thomas Petersen: Alle, nicht jeder. Einführung in die Methoden der Demoskopie. 3. Auflage. Berlin/Heidelberg/New York: Springer 2000. ISBN 3-540-67498-5
    (2. Auflage bei dtv, München, 1998)