Allensbacher Jahrbuch der Demoskopie
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Das 11. "Allensbacher Jahrbuch der Demoskopie 1998-2002" ist eine einzigartige Informationsquelle über das Denken und Fühlen der Deutschen zu Beginn des neuen Jahrhunderts. Auf über 1.000 Seiten, in rund 2000 Tabellen und Grafiken werden die wichtigsten und interessantesten Allensbacher Umfrageergebnisse der letzten fünf Jahre präsentiert, dazu zahlreiche Trendergebnisse, die teilweise bis in die fünfziger Jahre zurückreichen. Auf diese Weise entsteht ein Gesamtüberblick über mehr als 50 Jahre deutscher Geschichte aus Sicht der Bevölkerung. Ergänzt wird diese Dokumentation durch analysierende Textbeiträge, so daß man zwischen Tabellen und Analysen hin- und herwandern und sich dabei regelrecht festlesen kann. "Balkon des Jahrhunderts" - was hat dieser ungewöhnliche Untertitel zu bedeuten? Die Inspiration dazu stammt aus dem Berlin der vorletzten Jahrhundertwende. Zu Tausenden, wird berichtet, seien in der Silvesternacht des Jahres 1899 die Menschen in Berlin auf den Balkon getreten und hätten sich gegenseitig von Balkon zu Balkon zugeprostet. Die Szene hat Symbolkraft. Von dem Balkon aus wenden sich Menschen betrachtend der Gesellschaft zu. Das elfte Allensbacher Jahrbuch der Demoskopie umfaßt die Jahre der jüngsten Jahrhundertwende. |
| Grund genug, auf den Balkon zu treten: Welches Fazit ist aus demoskopischer Sicht, aus der Sicht der Bevölkerung zu ziehen? Dieser Frage widmet sich ein eigener Abschnitt im Jahrbuch. Das 20. Jahrhundert war das erste, das in weiten Teilen von der Demoskopie begleitet worden ist. Das ist ein Anlaß, die Frage zu stellen, welchen gesellschaftlichen Beitrag die Demoskopie leisten kann: Hiermit befaßt sich eine eigene Textserie, die sich unter der Überschrift "Über den Nutzen der Demoskopie" durch das ganze Jahrbuch zieht. Sie zeigt Beispiele dafür, wie die Erkenntnisse der Umfrageforschung zu praktischen Konsequenzen führen können, Fälle, in denen die Demoskopie zu politischen Entscheidungen, unternehmerischen Erfolgen, Richtersprüchen und zur Entwicklung der Alltagskultur beigetragen hat. Dabei stehen Ergebnisse mit großer politischer und gesellschaftlicher Reichweite neben eher kleinen, aber aufschlußreichen und unterhaltsamen Fällen. Bibliografische Angaben: |
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