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2006 / Nr. 17
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| Allensbach am Bodensee, Ende November 2006. - Tattoos und Piercings sind "in", besonders bei jungen Leuten. Schon vor drei Jahren hatte fast jeder vierte der Unter-30jährigen eine Tätowierung, mehr als jede dritte junge Frau war gepierct. Die Tätowierungen bleiben im allgemeinen lebenslang in der Haut, während die Moden wechseln. Der Höhepunkt der Tattoo-Mode war nämlich damals vor drei Jahren. 2003 sagten 59 Prozent der Bevölkerung: "Tattoos sind 'in'." Inzwischen sagen das nur noch 44 Prozent. Immer mehr Menschen haben den Eindruck, daß Tattoos "out" sind. Das meinten vor drei Jahren nur 29 Prozent, heute jedoch 41 Prozent.
Auch in der jüngeren Generation verliert sich der Eindruck, mit einer Tätowierung sei man modisch an vorderster Front. Die Zahl der "Out"-Hinweise steigt.
Das gleiche gilt auch für die Piercing-Mode, die ebenfalls ihren Höhepunkt überschritten hat. Während vor drei Jahren noch 61 Prozent der Bevölkerung Piercings für modern hielten, stellen das zur Zeit nur noch 43 Prozent fest. Die Zahl derjenigen, die Piercings keinesfalls für modern halten, ist im gleichen Zeitraum von 24 auf 40 Prozent gestiegen. Die Mehrheit der Jüngeren (56 Prozent) hält Piercings zur Zeit noch für "in" und modern. Aber auch bei den Jüngeren wächst die Zahl derjenigen, die bei dem Stichwort "Piercing" mit "out" abwinken.
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