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2006 / Nr. 19
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| Allensbach am Bodensee, Mitte Dezember 2006 - Die Vorweihnachtszeit mit ihren Adventsabenden und brennenden Kerzen wird gern als eine Zeit der Besinnung bezeichnet. Aber in den Wochen vor Weihnachten scheint manch einer kaum Zeit zu finden für Besinnung. Einzukaufen und Besorgungen zu machen, wenn alle einkaufen und Besorgungen machen, kann stressig sein. Für mehr als jeden dritten (35 Prozent) ist die Vorweihnachtszeit deshalb eher mit Streß als mit Besinnung verbunden. 38 Prozent erleben aber auch diese innere Gelassenheit, um über sich selbst, ihre Lieben oder sonst etwas Wichtiges nachzudenken.
Diese Besinnlichkeit scheint möglich zu sein trotz des Zwanges, sich manchmal in den Einkaufstrubel zu stürzen, denn es sind eher die Frauen (42 Prozent), die die Vorweihnachtszeit als Zeit der Besinnung empfinden. Und die Frauen sind zugleich auch diejenigen, die die meisten Einkäufe besorgen.
Grundsätzlich ist es wohl eine Frage der inneren Einstellung, ob in einem Menschen Streß oder Gelassenheit überwiegt. Frauen empfinden das Einkaufen von Weihnachtsgeschenken nämlich ganz überwiegend als eine Freude (62 Prozent). Man kann dabei an geliebte Menschen denken, denen man mit einem Geschenk eine Freude machen will, und man kann dabei kreativ sein. Frauen spüren diese Freude dabei schon im vorhinein. Von den Männern sagen dagegen nur 32 Prozent, daß das Einkaufen von Weihnachtsgeschenken ihnen Spaß macht. Eher (35 Prozent) empfinden sie das Ganze als lästige Pflicht.
Wenn Männer die Vorweihnachtszeit eher als Streß und lästige Pflicht erleben, dann hat das sicherlich auch damit zu tun, daß sie sich mit dem Geschenkeeinkauf selbst manchmal unter Streß setzen. Mehr als jeder vierte Mann (27 Prozent) kauft nämlich seine Geschenke in der Regel erst kurz vor Heiligabend ein. Von den Frauen tun das nur 9 Prozent. Mehr als jede vierte Frau (26 Prozent) besorgt die Geschenke schon lange Zeit im voraus. Die meisten Frauen (38 Prozent) verteilen jedoch die Suche nach Geschenken auf die Wochen vor dem heiligen Fest.
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