2007 / Nr. 21


OPTIMISMUS FÜR 2008:

Jeder Zweite geht voller Hoffnung in das neue Jahr

Allensbach am Bodensee, Ende Dezember 2007 - 50 Prozent der Bevölkerung gehen mit Hoffnungen in das Jahr 2008. Damit hat sich der Stimmungsaufschwung, der 2005 eingesetzt hatte, gefestigt. Ende des Jahres 2004 waren nur 38 Prozent der Bevölkerung optimistisch.

 

 

Die traditionelle Frage, die das Institut für Demoskopie Allensbach seit 1949 jeweils zum Jahreswechsel an die Bevölkerung richtet, lautet: "Sehen Sie dem neuen Jahr mit Hoffnungen oder Befürchtungen entgegen?" Die Ergebnisse der Langzeitbetrachtung wirken wie die Daten eines bundesrepublikanischen Stimmungsbarometers. In der Vergangenheit ließ die Zahl der Optimisten am Ende eines Jahres meist Rückschlüsse auf die Konjunkturentwicklung des folgenden Jahres zu. Dass das aktuelle Allensbacher Neujahrs-Stimmungsbarometer am Ende von 2007 weiter von Optimismus geprägt ist, lässt für die Stabilität der Konjunktur hoffen.

Bisher blieb der ostdeutsche Optimismus deutlich hinter dem westlichen zurück. Das ist in diesem Jahr anders. In Westdeutschland ist der Hoffnungspegel stabil (51 Prozent), während sich in Ostdeutschland die Anzeichen für Optimismus um 4 Prozentpunkte verstärkt haben.

 

 

Während sich die Unterschiede zwischen West und Ost verringert haben, entwickelt sich die Stimmungslage in den sozialen Schichten teilweise unterschiedlich. Im demoskopisch aktuellen Stimmungsbarometer sind es vor allem die leitenden Angestellten und Beamten aus Wirtschaft und Verwaltung, bei denen ein ganz deutlicher Zuwachs an Optimismus erkennbar wird. In allen anderen Berufskreisen bleiben die Stimmungsveränderungen gegenüber dem Vorjahr marginal.

 

 

TECHNISCHE DATEN FÜR DIE REDAKTION
Anzahl der Befragten:

Repräsentanz:


Zeitraum der Befragung:

Archiv-Nummer der Umfrage:
1825

Gesamtdeutschland,
Bevölkerung ab 16 Jahre

1. bis 11. Dezember 2007

10014

  


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