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2008 / Nr. 8
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| Am Samstag wird in Basel die Fußballeuropameisterschaft 2008 eröffnet. Die Mehrheit der Bevölkerung glaubt zwar nicht daran, dass die deutsche Mannschaft Europameister wird, aber der Optimismus ist im Vorfeld des Turniers deutlich größer als vor zwei Jahren, als es um den Weltmeister-Titel ging. Damals hatten nur 7 Prozent darauf getippt, dass Deutschland Weltmeister wird. Jetzt aber sind 21 Prozent optimistisch: "Deutschland wird Europameister." 13 Prozent rechnen damit, dass Deutschland immerhin das Endspiel erreicht und Zweiter wird. 33 Prozent erwarten, dass Deutschland zumindest bis ins Halbfinale kommt. Dass die deutsche Mannschaft schon früher ausscheiden könnte, denken nur 11 Prozent.
Die EM 2008 wird von den meisten in Deutschland als Event erlebt, bei dem man vor dem Fernseher dabei sein kann. Mehr als jeder Dritte aus der Bevölkerung hat sich vorgenommen, möglichst viele Spiele zu sehen, zusätzliche 30 Prozent wollen sich auf jeden Fall einige der Spiele anschauen. Desinteressiert oder unentschlossen zeigen sich 36 Prozent. Vor allem sind es Frauen (53 Prozent), die sich für die Fußball-EM - und man kann sagen: überhaupt für den Fußballsport - nicht interessieren. Von den Männern sagen nur 19 Prozent, dass sie das Ganze nicht sonderlich interessiert. Allerdings: auch Frauen kennen Fußballfieber. Diejenigen Frauen, die sich vorgenommen haben, bei der EM vor dem Fernseher dabei zu sein, sagen genauso oft wie die entsprechenden Männer, dass sie regelmäßig richtig mitgerissen werden, wenn die deutsche Mannschaft spielt.
Allensbach am Bodensee, Anfang Juni 2008
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