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2008 / Nr. 17
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| Die Polizei - Dein Freund und Helfer. Wer vor sich die rote Stoppkelle eines Polizisten sieht, dem geht im ersten Augenblick sicherlich Anderes durch den Kopf. Aber unfreiwillige Begegnungen mit der Polizei als Bußgeld oder Anzeigen verteilende Kontrollinstanz sind in der Bevölkerung nicht häufiger als jene, bei denen sich Menschen von sich aus an die Polizei wenden: um eine Meldung zu machen oder um eine Auskunft zu bekommen. 38 Prozent der Bevölkerung haben sich in den letzten zwei, drei Jahren von sich aus an die Polizei gewandt. Unfreiwillig haben in diesem Zeitraum 36 Prozent Polizeikontakt gehabt, indem sie angehalten und kontrolliert wurden oder in einen Unfall verwickelt waren. Dass Männer (53 Prozent) sehr viel häufiger als Frauen (21 Prozent) in eine Polizeikontrolle geraten, hat wahrscheinlich mit einer aggressiveren Fahrweise zu tun, die entsprechend häufiger die Aufmerksamkeit der Polizei auf sich zieht. Männer (42 Prozent) gehen aber offenbar auch häufiger als Frauen (34 Prozent) von sich aus zur Polizei.
Die meisten Menschen, die in den letzten Jahren mit der Polizei zu tun hatten, berichten davon, dass sich die Polizisten durchgehend korrekt und höflich verhalten hätten. Personen, die sich von sich aus an die Polizei gewandt haben, sagen das zu 79 Prozent, diejenigen, die eher unfreiwilligen Kontakt hatten, die angehalten und kontrolliert wurden, sagen das jedoch fast ebenso oft: zu 77 Prozent. 18 Prozent der Kontrollierten haben den Kontakt mit der Polizei allerdings nicht unbedingt als höflich und korrekt in Erinnerung.
Die positiven Beschreibungen von unfreiwilligen Kontakten mit der Polizei überwiegen, und zwar gleichermaßen in Ost- (78 Prozent) und Westdeutschland (77 Prozent). Am häufigsten haben Frauen (82 Prozent) die zurückliegende Polizeikontrolle als "höflich und korrekt" in Erinnerung, am seltensten - aber immer noch mehrheitlich - jüngere Leute aus der Altersgruppe unter Dreißig (74 Prozent).
Allensbach am Bodensee, Mitte Oktober 2008
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